Industriestandortentwicklung
Für den Neubau einer Industriehalle für einen metallverarbeitenden Betrieb mit einer Nutzfläche von ca. 4.600 m² wurden im Vorfeld einige ehemaligen Gebäude, wie Werkstätten und kleiner Lagerhallen, abgerissen. Das Gelände wurde entsprechend den Nutzungsanforderungen des Bauherren aufgefüllt. Die Konstruktion wurde als dreischiffige Stahl-Rahmen-Konstruktion ausgeführt. Als Fassadenbekleidung kam eine Isowand mit Aluminium-Lichtbändern zum Einsatz.
Der Bauherr beauftragte uns außerdem mit der Objektplanung LP1-8 sowie der Erstellung des Wärmeschutznachweises für den Neubau eines Verwaltungsgebäudes. Vorab wurde in Abstimmung aller behördlichen Belange und unter Begleitung eines entsprechenden Geologen das vorhandene Gelände mit ca. 40.000 m³ aufgefüllt.
Industriehalle
Die Dacheindeckung erfolgte auf einer Trapezblecheindeckung mit entsprechender Wärmedämmung und Kunststoffbahnabdichtung. Die Dachlichtbänder bewirken neben dem Rauch- und Wärmeabzug im Brandfall eine tageslichtdurchflutete Halle mit hochwertigen Arbeitsplätzen.
Als Besonderheit ist zu nennen, dass das Gebäude einschließlich der Ausbildung von schweren Maschinenfundamenten und eines Bürotraktes im Inneren, sowie eines vollautomatischen Regalsystems entsprechend den wirtschaftlichen und zeitlichen Anforderungen des Kunden umgesetzt werden konnte. Für den Bauherr haben wir die Objektplanung LP1-8 sowie den Wärmeschutznachweis übernommen.
Büro- und Verwaltungsgebäude
Das Gebäude wurde als Stahlbeton- und Mauerwerksbau errichtet. Die Fassade erhielt neben großflächigen Aluminium-Fenstern und Pfosten-Riegel-Konstruktionen einen mineralischen Vollwärmeschutz mit Putzfassade. Das Flachdach mit bituminöser Abdichtung ist als Gründach – teilweise mit Photovoltaik-Anlage – ausgeführt.
Im Innenbereich finden neben Pausenräumen, Umkleideräume und sonstigen Sozialbereichen etwa 40 Mitarbeiter in einem Großraumbüro Platz. Im Obergeschoss befinden sich neben den Geschäftsführerbüros Besprechungsräume und eine Dachterrasse.